Abstract
- Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung in besonderen Wohn-formen wird schon seit langem mehr Personenzentrierung versprochen. Internationale Forschungserkenntnisse aus den Niederlanden, Großbritannien und Australien bieten dafür neue Perspektiven: Durch die systematische Kooperation mit Angehörigen, Freund*innen oder Bekannten der Bewohner*innen (ihrem informellen Netzwerk) können neue Möglichkeiten der Teilhabe erschlossen werden. Eine wichtige Bedingung hierfür sind autonomere und agiler agierende Wohngruppen. Auch mit Hilfe der Handlungskonzepte Active Support, Frontline Practice Leadership sowie der Teamkultur-Skala können sich Leistungserbringer personenzentrierter aufstellen.