An Grenzen arbeiten – Pädagogische Arbeit justizexterner Träger im Jugendstrafvollzug Journalartikel uri icon

 

Abstract

  • Justizexterne Pädagog*innen können sich bei ihrer Arbeit im Jugendstrafvollzug den Kontextbedingungen nicht entziehen. Der Haftkontext reguliert als „Festung“, als „Blackbox“ und als „Dorf“ Zugänge, Wissen und Zugehörigkeiten. Zudem spielen Gruppendynamiken aus dem Haftalltag in die pädagogische Situation hinein. Anhand von empirischen Beispielen wird gezeigt, wie pädagogisches Handeln durch den institutionellen Kontext geprägt wird und welche Spannungen sich daraus für die Praxis ergeben: Sie werden besonders in den Momenten sichtbar, wo Fachkräfte pädagogische Situationen herstellen, mit Dynamiken aus der sozialen Welt der Inhaftierten konfrontiert sind, sich im Machtgefüge des Strafvollzugs verorten und unter institutioneller Beobachtung arbeiten.

Veröffentlichungszeitpunkt

  • 2026

Heftnummer

  • 3

Band

  • 38

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  • 196

letzte Seite

  • 204