Abstract
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Die Bestrahlung einer dünnen Goldschicht (Schichtdicke = 150 nm, 25 nm Haftvermittlerschicht aus Chrom,
Substrat: Quarzglas) mit Einzel- und Doppelpulsen von ultrakurz gepulster Laserstrahlung (Puls-
dauer = 40 fs, Wellenlänge = 800 nm, zeitlicher Pulsabstand = 400 ps, Spitzenfluenz pro Puls
0 = 1,5 ℎ , ℎ − Ablationsschwelle) ergibt signifikante Unterschiede zwischen der Topologie der Ablations-
strukturen des Einzel- und des Doppelpulses. Durch Simulationen mit Hilfe des Zwei-Temperatur-Modells in
Kombination mit der Hydrodynamik (TTM-HD) können diese unterschiedlichen Topologien erklärt werden. Die
Ursache stellt dabei die Wechselwirkung des zweiten Pulses mit der durch den ersten Puls erzeugten Ablations-
wolke, deren Erhitzung durch die Absorption des zweiten Pulses und die anschließende allseitige Expansion des
entstehenden Gas-Flüssigkeits-Gemisches dar. Die berechneten Ergebnisse werden durch ultraschnelle abbil-
dende Reflektometrie bestätigt und validiert.