Generative KI als Assistenz: Nutzungsperspektiven und Reflexionen der NextGen-Wissenschaftler:innen Artikel uri icon

 

Abstract

  • Der Einsatz von Werkzeugen basierend auf generativer Künstlicher Intelligenz (genKI-Tools) hat sich seit ihrer breiten Verfügbarkeit rasant im Hochschulkontext etabliert. Während Studien häufig auf die Perspektive der Studierenden fokussieren, untersucht dieser Beitrag auf Basis qualitativer Fokusgruppeninterviews mit Promovierenden und Postdocs an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften, wie sich genKI als Assistenz in Forschung, Lehre und Verwaltung etabliert. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Nutzungsmustern, Kompetenzerfordernissen und Herausforderungen im Umgang mit genKI-Tools in der Lehre. Die Ergebnisse zeigen, dass erfahrene Nutzer:innen bereits differenzierte Strategien zur Einbindung von KI in den Arbeitsalltag entwickelt haben. Diese kompetente Nutzung erfordert aber ein hohes Maß an kritischer Reflexion und fachlicher Expertise. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Vermittlung eines reflektierten Assistenzver-
    ständnisses gegenüber Studierenden eine zentrale, aber noch ungelöste Herausforderung darstellt. Peer-Learning, insbesondere in Form KI-fokussierter Peer Group Sessions, erwies sich als relevantes Instrument zur gemeinschaftli chen Erprobung und kritischen Auseinandersetzung mit KI-Tools.

Veröffentlichungszeitpunkt

  • 2026

Zugangsrechte

  • Open Access

Erscheinungsort

  • Mittweida

Band

  • 4

Startseite

  • 25

letzte Seite

  • 34

Seitenzahl

  • 10

URN

  • urn:nbn:de:bsz:mit1-opus4-163898